Oberstreuer Blonde

 

Bierstil: naturtrübes Helles Lagerbier  

             (4,7 %)

 

Farbe: kräftig golden mit zartem

           Hefeschimmer, lang haltender

           feinporiger Schaum

 

Geruch: leichter Hauch von geröstetem

             Getreide und leicht

             floralen/blumigen Noten

 

Antrunk: charaktervoll

 

Haupttrunk: mild              

 

                                                                   Ausklang: leicht malzig mit hohem

                                                                               Wiedererkennungwert

 


Weltpremiere

in Oberstreu

Video von TV Touring über die Vorstellung der unserer neuen Biersorte:     

 

                                               Oberstreuer Blonde

 

http://www.tvtouring.de/mediathek/video/weltpremiere-in-oberstreu-neues-bier-fuer-die-rhoen/


OBERSTREU

Blond ist begehrt

Das Oberstreuer Brauhaus stellte seine neue Biersorte vor

Die Rhöner Bierlandschaft ist um eine Spezialität reicher. Am Vatertag wurde im Biergarten von Brauer Christian Schmitt die neueste Kreation aus dem Brauhaus Oberstreu angestochen. Die Biersorte, das „Oberstreuer Blonde“, ist ein naturtrübes helles Lagerbier. Sie ist 26,8 Zentimeter groß und wiegt 875,4 Gramm – zumindest in der Flasche. Schon zum Bieranstich beim Frühschoppen hatten sich zahlreiche Gäste aus der näheren und weiteren Umgebung im Biergarten eingefunden, darunter Bürgermeister Matthias Liebst sowie Senator a. D. Karl Groenen, Ideengeber der Initiative „Wir sind Rhöner Bier“.

Als Überraschungsgast hatten Bierbrauer Christian Schmitt und seine Lebensgefährtin Michaela Böhm Landrat Thomas Habermann gewinnen können. Kabarettist Fredi Breunig übernahm die Moderation, das „Musikduo Handwerker“ sorgte für die musikalische Unterhaltung. Selbst das Fernsehen vom Regionalsender TV Touring aus Schweinfurt berichtete über das Ereignis.

Natürlich durften Grußworte nicht fehlen, bevor es zum offiziellen Anstich ging. Der von Breunig augenzwinkernd angekündigte einstündige „Festkommerz“ dauerte zum Glück für die Anwesenden jedoch nicht ganz so lang. Auf Nachfrage von Breunig konnte Christian Schmitt bestätigen, dass die neue Biersorte vegan sei. Breunig gab allerdings zu bedenken, sollte ein Wildschwein durch den Gerstenacker gerannt sein, müsste man das schon kritisch sehen.

Bürgermeister Liebst lobte die Arbeit von Brauer Schmitt. Durch den Biergarten trage er dazu bei, das Dorfleben zu erhalten. Außerdem dankte er ihm, dass er die Oberstreuer Brautradition weiterführe. Karl Groenen ging auf das Bier im Allgemeinen und seine durch den Hopfen beruhigende Wirkung ein. Damit sei der Gerstensaft schon halbe Medizin. Kurz riss er das Projekt „Wir sind Rhöner Bier“ an. Im Landkreis Rhön-Grabfeld finde man fast alles, was man zum Brauen brauche. Brauer, Braugerste, Mälzer und natürlich Bürger, die das Bier trinken. Die Initiative mache deutlich, dass man gute Qualität auch in der näheren Umgebung findet.

Lobende Worte fand auch Landrat Habermann. Gerne sei er der Einladung gefolgt. Er dankte dem Brauer für den Mut. Der Biergarten mitten im Dorf sei eine „tolle „Location“. Auch die Initiative „Wir sind Rhöner Bier“ sei eine schöne Geschichte. Gerne habe er die Idee von Karl Groenen unterstützt. Den eigentlichen Bieranstich führte schließlich Ruth Habermann, die Gattin des Landrates, durch. Sie sei viel geeigneter das „Oberstreuer Blonde“ anzustechen, so der Landkreischef.

Assistiert von Bürgermeister Liebst benötigte Ruth Habermann nur vier Schläge, bis es hieß: „Ogestoche is!“ Zur Feier des Tages wurden 20 Liter Freibier zum Probieren ausgeschenkt. Als Dankschön überreichten Christian Schmitt einen „Biergarten“ – ein bepflanzter Korb mit vier Flaschen Oberstreuer Bier – an Landrat Habermann. Dieser schlug vor, den Korb einem karitativen Zweck zukommen zu lassen. Bei der Versteigerung, die Bürgermeister Liebst durchführte, kam der Betrag von 100 Euro zusammen, die dem Oberstreuer Kindergarten zugute kommen werden.

Bis in den Nachmittag hielt Fredi Breunig das Publikum im Biergarten mit kabarettistischen Einlagen bei Laune. Er ging von Tisch zu Tisch, befragte die Gäste von wo sie kommen, natürlich immer mit einem neckischen Kommentar auf den Lippen. Auch die Namen des Nachwuchses hatten es ihm angetan. Gerade der Name Theo – oder wie es auf fränkisch heiße: „Deo“ – sei nicht unproblematisch. Das Duo Handwerker unterhielt mit Musik und Gesang und die Gäste ließen sich so manches Glas „Oberstreuer Blondes“ schmecken.

Quelle: Rhön- und Streubote vom 27.05.2017 ein Bericht von Sabine Pagel